Bei lokalen Unternehmen wird das Google Unternehmensprofil oft häufiger gesehen als die Website. Es erscheint in Google Maps, im lokalen Block über den Suchergebnissen und liefert die Fakten, die KI-Assistenten über Sie wiedergeben. Trotzdem werden die meisten Profile einmal eingerichtet und dann vergessen.
Dieser Leitfaden zeigt, was wirklich zählt: vollständige Angaben, regelmäßige Beiträge, beantwortete Bewertungen und eine Routine, die man durchhält.
Zuerst die Grundlagen
- Hauptkategorie. Die wichtigste Entscheidung. Wählen Sie, was Sie sind, nicht alles, was Sie tun. Der Rest gehört in weitere Kategorien.
- Name, Adresse, Telefon. Genau wie auf Ihrer Website und in anderen Verzeichnissen. Keine Keywords in den Firmennamen: Google wertet das als Spam.
- Öffnungszeiten inklusive Feiertage. Falsche Zeiten kosten schneller Kunden als jeder Rankingfaktor.
- Leistungen oder Produkte. Mit kurzen Beschreibungen in den Worten Ihrer Kunden.
- Fotos. Echte Bilder von Räumen, Team und Arbeit.
Was Sie im Unternehmensprofil posten sollten
| Beitragstyp | Wofür | Beispiel |
|---|---|---|
| Neuigkeit | News, Tipps, neue Produkte | „Ab Montag neue Herbstkarte“ |
| Angebot | Rabatte mit Zeitraum | „Bis Freitag 15 % auf Hundepflege“ |
| Veranstaltung | Workshops, Eröffnungen, Verkostungen | „Tag der offenen Tür, Samstag 10 Uhr“ |
Ein guter Beitrag ist kurz: eine Botschaft, ein Foto, ein Button (Anrufen, Buchen, Bestellen oder Mehr erfahren). Schreiben Sie für die Person, die auf dem Handy durch Maps scrollt, nicht für die Suchmaschine.
Bewertungen: das, was Kunden am meisten lesen
Antworten Sie auf jede Bewertung, positiv wie negativ, möglichst innerhalb von zwei Tagen. Bedanken Sie sich mit Namen, erwähnen Sie, was gekauft oder gebucht wurde, und bleiben Sie bei Kritik ruhig und konkret: Problem anerkennen, Änderung erklären, Kontakt anbieten. Künftige Kunden lesen Ihre Antworten genauso wie die Bewertungen.
Die Wochenroutine in 20 Minuten
- Montag: ein Beitrag (Neuigkeit, Angebot oder Veranstaltung) mit echtem Foto.
- Irgendwann in der Woche: neue Bewertungen beantworten.
- Einmal im Monat: drei bis fünf neue Fotos, Öffnungszeiten für kommende Feiertage prüfen.
- Einmal im Quartal: Leistungen und Beschreibung durchlesen und ergänzen.
Regelmäßigkeit schlägt Menge. Ein guter Beitrag pro Woche über ein Jahr bringt mehr als zehn Beiträge in einer Woche und danach Funkstille.
Welche Local-SEO-Tools brauchen Sie?
Für die meisten kleinen Unternehmen reichen drei Dinge: das Unternehmensprofil selbst, die Google Search Console für die Website und etwas, das an die Routine erinnert. Spezielle Local-SEO-Tools mit Ranking-Rastern und Verzeichnispflege lohnen sich vor allem für Marken mit mehreren Standorten und für Agenturen.
So hilft Vistobi
Vistobi verbindet sich mit Ihrem Google Unternehmensprofil, liest Angaben und Bewertungen und zeigt, was fehlt. Tobi entwirft Beiträge in Ihrem Markenton und Antworten auf Bewertungen zur Freigabe; freigegebene Beiträge werden direkt im Profil veröffentlicht. Website und Blog sind im selben Paket, sodass lokales SEO und Website-SEO auf einer Heute-Liste stehen.
Das Wichtigste
- Hauptkategorie und richtige Öffnungszeiten zählen mehr als clevere Beiträge.
- Einmal pro Woche posten: eine Botschaft, ein echtes Foto, ein Button.
- Jede Bewertung beantworten; Antworten sind Marketing.
- Eine Routine, die Sie durchhalten, schlägt jede abgebrochene Strategie.
Weiterlesen: SEO-Check kostenlos und Sichtbarkeit in ChatGPT.
